Chemnitz hält Kurs Richtung 2026: Entlastung kommt – der Kostendruck bleibt brutal
- Redaktion

- vor 4 Tagen
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Chemnitz geht in die letzte Jahreswoche mit einer Mischung aus Hoffnung und Realität: Ab 1. Januar 2026 sinkt die Umsatzsteuer auf Speisen in der Gastronomie dauerhaft auf 7% (Getränke weiterhin ausgenommen). Das ist politisch ein klares Signal – und wird von der Branche als überfällige Stabilisierung gesehen.
Aber parallel steigen Löhne: Der Mindestlohn springt zum Jahresbeginn auf 13,90 Euro. Für viele Betriebe heißt das: Entlastung ja, echte Luft nur begrenzt.
Was heute auffällt (Chemnitz-Signale)
Krisen-Alarm in der City: Eine Gastro-Kette meldet am Standort Chemnitz Insolvenz an – ein typisches Bild der „wackeligen“ Innenstadtangebote, wenn Frequenz und Personal nicht zusammenkommen.
Zwischen den Jahren planen: Das Café & Bistro „Julius im Schocken“ (smac) kommuniziert klare Sonderöffnungszeiten/Schließtage rund um Jahreswechsel – gut für Gäste, die nicht vor verschlossener Tür stehen wollen.
Hotelgastronomie macht Pause: Das Restaurant im Residenz Hotel Chemnitz bleibt laut eigener Info bis 01.01.2026 geschlossen.
Silvester-Alternative statt Trubel: Das Schlosshotel Chemnitz bietet am 31.12. ein „stilles Silvester“ mit Menü – Zielgruppe: Genuss ohne Party-Lärm.
City-Vibes als Frequenzthema: ChemnitzCity spielt „Weihnachtszauber mit Verlängerung“ – Innenstadt bleibt als Aufenthaltsort relevant, gerade für Cafés/Bäckereien.
Top-Tipps des Tages (für Leser)
Silvester ruhig, aber besonders: „Stilles Silvester“ im Schlosshotel Chemnitz – Menü, feste Zeiten, bewusst ohne Krawall.
Planbarer Café-Stopp: Julius im Schocken – Öffnungszeiten/Sondertage vorher checken, dann klappt der Innenstadtbesuch.




