Stadtrat beschließt Legacy-Konzept: Chemnitz sichert das Erbe der Kulturhauptstadt 2025
- Redaktion

- 19. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Der Chemnitzer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung das Rahmenkonzept zur Legacy der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 beschlossen. Damit stellt die Stadt frühzeitig die Weichen, um die Impulse, Projekte und Netzwerke des Kulturhauptstadtjahres langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.
Die Umsetzung des Konzepts ist ab 2027 geplant. Das Jahr 2026 wird als Brückenjahr genutzt, um Strukturen zu festigen, erfolgreiche Formate weiterzuführen und neue Programme vorzubereiten.
Positive Effekte sollen dauerhaft wirken
Schon jetzt zeigt das Kulturhauptstadtjahr deutliche Wirkungen: hohe Besucherzahlen, internationale Aufmerksamkeit und ein spürbar gestärktes Selbstverständnis in Stadt und Region. Das Legacy-Konzept definiert nun, wie diese Erfolge nicht verpuffen, sondern dauerhaft in die Stadtentwicklung eingebettet werden.
Dabei werden kulturelle, soziale, wirtschaftliche und touristische Aspekte ebenso berücksichtigt wie die europäische Dimension, die Chemnitz mit dem Titel gewonnen hat.
2026 als Übergangsjahr
Das kommende Jahr soll gezielt genutzt werden, um bewährte Strukturen zu stabilisieren und neue Formate vorzubereiten. Vorgesehen sind unter anderem:
die Vorbereitung der UNSEEN-Biennale, die ab 2027 im Zweijahresrhythmus stattfinden soll
die Fortführung des Volunteer-Programms
neue Open Calls für Mikroprojekte
die weitere Bespielung von Interventionsflächen wie Garagen-Campus, Hartmannfabrik und Stadtwirtschaft
Zudem ist geplant, die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH in eine Legacy-Gesellschaft weiterzuentwickeln. Diese soll künftig Aufgaben wie Koordinierung, Kommunikation, Fundraising und strategische Programmentwicklung übernehmen.
Schwerpunkte der Legacy
Im Mittelpunkt des Konzepts stehen klare Zielsetzungen:
Weiterentwicklung einer lebenswerten Stadt und Region
Stärkung von gesellschaftlichem Zusammenhalt und Beteiligung
Ausbau europäischer Netzwerke
Sicherung und Ausbau touristischer Impulse
Dauerhaft verankert werden sollen unter anderem Makerhubs, Programme zur Demokratieförderung, internationale Kooperationen sowie neue touristische Narrative wie Purple Path und Maker-Tourismus.
UNSEEN-Biennale als zentrales Format
Ein Herzstück der geplanten Legacy ist die UNSEEN-Biennale. Sie soll künftig zentrale Projekte, Festivals und neue Initiativen bündeln, die regionale Identität stärken und gleichzeitig internationale Sichtbarkeit erzeugen. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit zahlreichen lokalen und regionalen Partnern – vorbehaltlich einer gesicherten Finanzierung.
Finanzierung: Stadt legt vor, Partner sollen folgen
Die Stadt Chemnitz plant, ab 2026 jährlich bis zu 2 Millionen Euro für die Umsetzung der Legacy bereitzustellen. Für weitergehende Maßnahmen sind zusätzliche Mittel aus der Region, vom Freistaat Sachsen, aus Förderprogrammen sowie durch Sponsoring vorgesehen. Das Konzept soll in die Haushaltsplanungen 2027/2028 einfließen.
UNSEEN-Biennale als zentrales Format
Ein Herzstück der geplanten Legacy ist die UNSEEN-Biennale. Sie soll künftig zentrale Projekte, Festivals und neue Initiativen bündeln, die regionale Identität stärken und gleichzeitig internationale Sichtbarkeit erzeugen. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit zahlreichen lokalen und regionalen Partnern – vorbehaltlich einer gesicherten Finanzierung.
Finanzierung: Stadt legt vor, Partner sollen folgen
Die Stadt Chemnitz plant, ab 2026 jährlich bis zu 2 Millionen Euro für die Umsetzung der Legacy bereitzustellen. Für weitergehende Maßnahmen sind zusätzliche Mittel aus der Region, vom Freistaat Sachsen, aus Förderprogrammen sowie durch Sponsoring vorgesehen. Das Konzept soll in die Haushaltsplanungen 2027/2028 einfließen.
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