OstVISION Jugendkonferenz in Chemnitz: Junge Stimmen gestalten die Zukunft
- Redaktion

- 28. Sept. 2025
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Am Mittwoch, dem 8. Oktober 2025, verwandelte sich der Garagencampus in Chemnitz in einen Treffpunkt für junge Menschen aus ganz Ostdeutschland. Zur Jugendkonferenz OstVISION waren Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 26 Jahren eingeladen, um ihre Ideen, Wünsche und Sorgen für ein jugendfreundliches Ostdeutschland einzubringen.
Unter dem Motto „Bleiben oder gehen? Perspektiven für junge Menschen im Osten“ erlebten die Teilnehmenden ab 12 Uhr einen bunten Tag voller Workshops, Kreativangebote und Politik auf Augenhöhe. Ob Graffiti, DIY-Stationen, Poetry Slam oder Diskussionen zur Zukunft von Freizeit, Ausbildung und Stadtgestaltung – hier wurden Stimmen junger Menschen ernst genommen.
Politik trifft Jugend
Ab 16:30 Uhr kamen die Jugendlichen direkt mit Vertreterinnen aus Politik und Gesellschaft ins Gespräch. Mit dabei waren unter anderem:
Petra Köpping, Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt,
Susann Rüthrich, Kinder- und Jugendbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung,
Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland,
Ines Saborowski, Vizepräsidentin des Sächsischen Landtags.
Nach einem Rundgang durch die Stationen der OstVISION stellten sich die Politikerinnen einer offenen Gesprächsrunde. So wurden die Anliegen der Jugendlichen direkt aufgenommen und diskutiert.
Teil des Kulturhauptstadtjahres Chemnitz 2025
Die OstVISION war nicht nur eine Konferenz, sondern die Auftaktveranstaltung des Festivals „Betonblühen“, das vom 8. bis 12. Oktober in Chemnitz stattfindet. Organisiert wurde das Event von jungen Menschen selbst – unterstützt von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), der Stadt Chemnitz und dem Kulturhauptstadt-Team.
Die Ergebnisse der Konferenz werden in einer filmischen Dokumentation festgehalten und so langfristig sichtbar gemacht.




