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News-Ticker

Chemnitz erinnert am Friedenstag an die Bombardierung der Stadt – Aufruf zu Dialog und Verantwortung

  • Autorenbild: Redaktion
    Redaktion
  • vor 22 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
„Friedenstüchtig bleiben“ - Motto des Friedenstages 2026 und der Hauptveranstaltung am Abend. Foto: Kristin Schmidt
„Friedenstüchtig bleiben“ - Motto des Friedenstages 2026 und der Hauptveranstaltung am Abend. Foto: Kristin Schmidt

Am 5. März haben in Chemnitz zahlreiche Veranstaltungen an die Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg erinnert. Beim 25. Chemnitzer Friedenstag gedachten Bürger, Initiativen und Vertreter aus Politik, Kirche und Kultur der Bombardierung vom 5. März 1945 – und setzten gleichzeitig ein Zeichen für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt.


Zentrale Veranstaltung auf dem Neumarkt

Der zentrale Treffpunkt des Gedenktages war der Neumarkt in der Innenstadt. Die Hauptveranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Friedenstüchtig bleiben“ und wurde von der Arbeitsgemeinschaft Chemnitzer Friedenstag organisiert.

Zu den Rednern gehörten unter anderem:

  • Oberbürgermeister Sven Schulze

  • Ehrenbürger Christoph Magirius

  • Michael Veihelmann von den Zeisigwaldkliniken Bethanien

  • Christoph Dittrich, Intendant der Städtischen Theater Chemnitz


Für die künstlerische Gestaltung sorgten Solisten des Städtische Theater Chemnitz unter Leitung der Ballettdirektorin Sabrina Sadowska.

In Redebeiträgen wurde betont, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit sei und aktives Engagement für Demokratie, Toleranz und Dialog weiterhin notwendig bleibe.


Gedenken auf dem Friedhof und Friedenswege durch die Stadt

Der Friedenstag begann bereits am Vormittag mit einer Gedenkveranstaltung auf dem städtischen Friedhof. Dort wurden Kränze am Mahnmal für die Opfer der Bombardierung niedergelegt.


Schüler verschiedener Chemnitzer Schulen beteiligten sich ebenso an der Erinnerungskultur wie Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Parallel dazu machten sich zahlreiche Bürger auf sogenannten Friedenswegen aus unterschiedlichen Stadtteilen auf den Weg zum Neumarkt.


Aktionen, Ausstellungen und Begegnungen

Über den gesamten Tag hinweg fanden rund um den Neumarkt zahlreiche Aktionen statt. Besucher konnten unter anderem:

  • Friedensbotschaften am Friedenskreuz hinterlassen

  • Informationsstände zivilgesellschaftlicher Initiativen besuchen

  • Lesungen, Musikbeiträge und Diskussionsangebote verfolgen

  • Mitmachaktionen für Kinder und Familien erleben


Im Rathaus wurde außerdem die Ausstellung „#DieUNundWIR“ eröffnet, die über die Arbeit der Vereinten Nationen informiert. Sie ist noch bis 10. April 2026 zu sehen.


Gemeinsames Innehalten am Abend

Der Friedenstag endete traditionell mit einem ökumenischen Friedensgottesdienst in der Stadtkirche St. Jakobi Chemnitz.


Um 21 Uhr läuteten schließlich alle Chemnitzer Kirchen gemeinsam die Glocken – ein Moment des Innehaltens und des stillen Gedenkens an die Opfer des Krieges.


Unsere Einordnung

Der Chemnitzer Friedenstag gehört inzwischen zu den festen Erinnerungsterminen der Stadtgesellschaft. Er verbindet historische Erinnerung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen – und macht deutlich, wie wichtig eine lebendige Erinnerungskultur gerade für jüngere Generationen ist.


Gerade im Kontext aktueller internationaler Konflikte erhält der Gedanke des friedlichen Zusammenlebens eine neue Aktualität.


👉 Diskussionsfrage: Welche Rolle sollte Erinnerungskultur heute spielen – besonders für junge Menschen und kommende Generationen?


Tags & Keywords

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