Digitalisierung in der DDR -Volkshochschule: Auftakt der Reihe ,,Wissenschaft hautnah‘‘ am 8.September, 19 Uhr, TIETZ, VHS-Kursraum 4.07
- Redaktion

- 2. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Am Montag, dem 8. September 2025, 19 Uhr startet die Veranstaltungsreihe „Wissenschaft hautnah“ im Wintersemester 2025 an der Volkshochschule Chemnitz. Die Reihe stellt aktuelle Themen aus Wissenschaft und Forschung vor und lädt dazu ein, Forschungsfragen aus verschiedenen Disziplinen kennenzulernen.
Zum Auftakt taucht der Historiker Dr. Martin Schmitt in die
IT-Geschichte der der DDR ein. Unter dem Titel „Die Digitalisierung in Ostdeutschland: Computereinsatz in der DDR und dessen Nachwirkungen“ zeichnet er die Entwicklungslinien der PC-nutzung in der DDR nach.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung sind unter dem Link zur Veranstaltung zu finden oder telefonisch unter 0371 488-4343 zu erfragen.
Auch in der DDR gewann seit Ende der 1950er-Jahre die Nutzung von
Computern rasant an Bedeutung. Vor allem Rechenzentren übernahmen die digitale Datenverarbeitung. Chemnitz, seinerzeit noch Karl-Marx-Stadt, war als Sitz der Büromaschinenindustrie eine frühe Hochburg der DDR-Computerproduktion.
Dr. Martin Schmitt, Experte für Digitalgeschichte an der Universität Paderborn, stellt diese Entwicklung in historischen Linien dar. Welche Aufgaben erfüllten die Großrechner? Welche Folgen oder auch ungewollten Nebenwirkungen hatte ihr Einsatz? Welche Perspektive eröffnet eine Technikgeschichte der DDR? Interessierte sind eingeladen, mit ihm ins Gespräch zu kommen.
Zu den weiteren Themen der Reihe „Wissenschaft hautnah“ gehören bis
Januar 2026 unter anderen das autonome Fahren, die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen aus medizinischer Sicht sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Bildung.
Informationen zu den weiteren Veranstaltungen in der Reihe sind unter Volkshochschule Chemnitz - Wissenschaft hautnah oder telefonisch unter 0371 488-4343 abrufbar.



