Dritte Pleite in Serie: Bayern München für die Niners Chemnitz eine Nummer zu groß
- Redaktion

- 19. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

5000 Zuschauer, ausverkaufte Halle, große Erwartung – doch sportlich wurde es ein ernüchternder Abend. Die Niners Chemnitz mussten sich dem Starensemble des FC Bayern München in der Messe Chemnitz deutlich mit 59:87 geschlagen geben. Für die Chemnitzer war es die dritte Niederlage in Folge, für die Münchner bereits der zwölfte BBL-Sieg nacheinander.
Wir waren wieder live vor Ort und haben die Partie hautnah erlebt. Schon früh zeigte sich, dass es für die personell angeschlagenen Niners ein schwerer Abend werden würde. Chemnitz setzte von Beginn an stark auf den Distanzwurf – allein im ersten Viertel 14 Versuche von außen, doch nur zwei Treffer fanden ihr Ziel. Nach zehn Minuten standen gerade einmal zehn Punkte auf der Anzeigetafel, während Bayern bereits spürbar Kontrolle übernahm.
Früher Rückstand, keine echte Wende
Im zweiten Viertel zog der Tabellenführer das Tempo weiter an. Spätestens als die Gäste erstmals zweistellig davonzogen, war klar: Bayern agiert routiniert, selbstbewusst und mit der nötigen Abgeklärtheit eines Meisters. Zwar kämpften sich die Niners zwischenzeitlich mit einem kleinen Lauf heran, doch jede Hoffnung wurde prompt mit sicheren Dreiern der Münchner beantwortet.
Ein weiteres Problem: Kevin Yebo, zuletzt einer der Leistungsträger, sammelte früh Fouls und war damit deutlich eingeschränkt. Zur Pause lag Chemnitz bereits 27:42 zurück – ein Rückstand, der sich wie eine Vorentscheidung anfühlte.
Bayern kontrolliert, Chemnitz sucht Lösungen
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig an der Rollenverteilung. Bayern blieb konzentriert, dominierte die Rebounds und spielte den Vorsprung souverän herunter. Den Niners fehlten Mut, Rhythmus und die Überzeugung, das Spiel noch drehen zu können. Zu eindimensional wirkte der Offensivansatz, zu stabil die Defensive der Gäste.
Einen kleinen Lichtblick gab es dennoch: Jordan Schakel zeigt als Nachverpflichtung ansteigende Form und sammelte in knapp 19 Minuten sieben Punkte und drei Rebounds. Topscorer bei Chemnitz waren Yordan Minchev und Amadou Sow mit jeweils zwölf Zählern. Auf Seiten der Bayern überzeugte ausgerechnet der Ex-Chemnitzer Isiaha Mike mit 16 Punkten.
Ein Abend zum Abhaken – aber mit Signalwirkung
Unterm Strich bleibt ein klares Fazit: Bayern war an diesem Abend schlicht eine Nummer zu groß. Für die Niners wird der Blick auf die Play-off-Plätze zunehmend kritischer. Jetzt geht es darum, Stabilität zurückzugewinnen, Selbstvertrauen aufzubauen und die nächsten Spiele wieder enger zu gestalten.
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